Abi50

Abi Jahrgang 1963 hatte sich 2013 unter widrigen Umständen auf dem Bosporus und später in Beylerbeyi getroffen. Schuld waren die Ereignisse, die man unten sieht. Wir hoffen, dass 2023 bessere Bedingungen für ein Wiedersehen herrschen.

Berliner Treff – in Memoriam

50 Jahre sind nicht genug … Knappe 50 Jahre, nachdem wir nach Berlin gegangen sind, treffen sich immer noch viele von unserem Jahrgang (fast) monatlich zum Klönschnack. Wenn man bedenkt, dass von 57 Abiturienten des Jahrgangs 1963 8 zum gemeinsamen Essen erscheinen, ist das schon bemerkenswert.

Das Foto zeigt die Gruppe nicht in bester Schönheit, sondern just am Ende des Essens mit einem Schnellschuss aus dem iPhone. Teilnehmen an den Treffen darf jeder, der unsere Schule besucht hat. Manchmal kommen bis zu 30 Freunde zusammen, so zwischen 20 und 75 Jahre. Anwesend war an diesem Abend Turgut Fındıkgil, der die Schule 1958 verlassen hatte. Auch unser Dienstältester in Berlin, Mesut Berker, lässt alle grüßen. Gestern Abend feierte Zeynep Geburtstag – mit vier aus ihrem Jahrgang. Es gab Köfte mit Pilav und Tandır. Nicht schlecht, dass man nach 50 Jahren immer noch zusammen feiern will und immer noch Köfte mag.

Wer einen Besuch nach Berlin plant, sollte sich nach dem Termin erkundigen. Berliner Treff – vielleicht gibt es den bald wieder

Wir wollen nach Tarabya

Ob das wieder wahr wird? Einst feierten wir einmal im Jahr Sportfest genau hier. Viele Jahre nach unserer Hochschulreife kam der Schock: Unsere Abi-Feier zum 40., so schön sie auch war, fiel nicht nach meinem Geschmack aus, weil ich fest damit gerechnet hatte, dass sie in Tarabya stattfindet. Hat aber nicht. Denn Deutschland war klamm, und die Benutzung sollt Geld kosten.

Das Gelände dort, schon in der Antike als besonderer Ort anerkannt (Pharmacia (!) oder Therapia), war vom Sultan dem Herrscher Deutschlands, Kaiser Wilhelm Zwo, als besonderes Geschenk überreicht worden – ein Stück Deutschland in seiner Hauptstadt. Plötzlich wollte der Staat aber für die Benutzung des Geländes Gebühren erheben, die man auch sonst auf der Welt für die Nutzung der Anwesen des Auswärtigen Amtes verlangte. An sich nichts Böses, aber für uns, weil die Feier auf dem Schulhof stattfinden musste. Eng aber nicht unbedingt kuschelig.

Da ich dies nicht noch einmal erleben wollte, schrieb ich den damaligen Außenminister Joschka Fischer an (Mail unten). Es dauerte nicht lange, und ein Staatsekretär rief bei mir an und wollte den Vorgang erklären. Ich entgegnete ihm, dass ich nicht dem Minister geschrieben hätte, sondern dem Abgeordneten Fischer, damit er den Minister bitte davon überzeugen möge, dass der Ort für uns eine besondere Bedeutung hätte.

Mittlerweile ist viel Wasser an den Villen von Therapia vorbeigeflossen. In Wikipedia von 2013 stand dies zu lesen:

„Im Mai 2011 wurde beschlossen, daß in Tarabya eine der deutschen Botschaft in Ankara unterstellte Kulturakademie eingerichtet wird. Das Goethe-Institut in Istanbul übernimmt die kuratorische Verantwortung und betreut die in Tarabya wohnenden Künstler. In den historischen Gebäuden sollen fünf bis sieben Künstler aus Deutschland, ausgestattet mit Stipendien für drei bis zehn Monate, arbeiten. Die Stipendien werden unter Aufsicht eines Beirats von einer Jury vergeben. Eine Bewerbung für die Residenzstipendien ist nicht möglich. Zu den Vergabemodalitäten sind keine Details veröffentlicht worden.

Der Jury gehörten 2012 Wolfgang Rihm, David Elliott, Sibel KekilliShermin Langhoff und Joachim Sartoriusan. Die Jury wird vom Beirat unter Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium der Finanzen, Steffen Kampeter, berufen. Dem Beirat gehören in den Pressemitteilungen der Akademie nicht benannte Vertreter des Bundestages, des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts an. Der Akademiebeirat soll auch in Hinblick auf die konzeptionellen Leitlinien für die Kulturakademie beratend wirken.“

Mittlerweile wurden die Gelder bewilligt, und die ersten Stipendiaten konnten ihre Erlebnisse schildern. Ganz weit unten sieht man, wie der Tagesspiegel vom 7. April 2013 die Akademie sieht: Ein Traum – Eine Brücke. (Artikel gesamt unter: TSP Berlin) Und so einer, der gerade dort weilt: „Es ist der richtige Ort zur richtigen Zeit“, sagt Falkner. Istanbul zieht Künstler so magisch an wie New York in den Achtzigern. In der 18-Millionen-Stadt weitet sich die europäische Zentralperspektive, verändert sich der Blick auf die eigene Kultur, die auch hier Wurzeln hat – und Zukunft.

Vielleicht treffen wir den Fotografen während der Abi-Feier in Tarabya. Das wäre Juni 2023 – 60 Jahre Abi!

An Fischer

Happy 2021

Mit besten Wünschen für Alle!

Wir hoffen, dass das Neue Jahr für uns alle viel Glück und Gesundheit bringt und das alte schnell vergessen lässt.

Azmi Beyden yanıt

Sevgili IAL mezunları arkadaşlarım,

İsviçre’de posta kutularının üst dar kısmı mektuplar, alt kısmi ise paketler içindir. Vaktiyle alt kısmı, 50 sene önce gibi, süt kısmı olarak kullanılırdı. Sevgili kardeşimiz Muhtar Beyin hatırlatması üzerine bende bugün gidip kutunun paket kısmında bana yollanılan paketi aldım. Hepinize candan teşekkür ederim. Alman mektebinden mezun olmadığım halde benim için yazılan yazı, beni çok çok mutlu etti, sanki bende oradan mezun olmuş gibi oldum.

Benim okuduğum V1B ve V2B 1942-44 senelerinde mektep, diğer mektepler gibi, disiplini ile meşhur mektepti. Benim V2B sınıfından galiba hayatta kalanlardan biri belki benim. Mektep arkadaşlarımdan Sarık Tara ve Süha Erler 2020 de öldüler. Bazılarını, bilhassa 1993, mektebin 125inci senesinde hepsini tekrar görmek için çok uğraştım, maalesef bulduklarımın hepsinden ayni cevap geldi «ben oradan mezun olmadım ki». Olsan olmasan ne olur, hiç yoksa birbirilerimizi görelim. Hatta diğer sınıflardan da giden olmamış, öyle diye işittim. Sizlerden giden olmuştur muhakkak. Kimse gitmeyince bende gitmedim. Sonra gitmediğim için çok pişman oldum.

Günün birinde Migros’un mecmuasında bir ilan gördüm, mektebin 9 veya 10uncu sınıfından bir İsviçreli, yazdığı ilanda her sene Cenup Almanya’da buluştuklarını, isteyenlerin katılabileceklerini yazıyordu. Müracaat ettim ve gittim, Konstanz’da birinin evinde buluştuk, hep birlikte bir Türk lokantasında yemek yedik. Almanya’nın muhtelif şehirlerinde toplantı yapıyorlar, diğerleri çok uzak olduğu için gitmedim. O iş de bir kaç sene sonra yatmış. Orada bulunanlardan bir Alman çektiği videoyu bana verdi.
Bugün IAL den hayatta kalan pek kalmadı galiba. ’43 mezunu Talat Tüten bir kaç sene önce 97 yaşında öldü. Karısı Leyla Atay, bugün 95 yaşında, hayatta, o da ’44 te mezun oldu, köşeyi son dönen oldu, çünkü 2 ağustos ’44 te mektep kapandı. Ben Leyla’yı İstinye’den komşumuz olaraktan tanıyorum aynı zamanda. ’90 larda Ayaz Paşa’da evlerinde ziyaret etmiştim. Leyla hanımla ara sıra telefonlaşıyorum.

Resimde benim IAL’nin yaşayan abidesi olarak yazılı. Belki doğruda hani. Duvara asacağım, IAL’den mezun olmuş gibi. Bir nevi diploma.
Bu Corona dünyayı oldukça değiştirdi. Bakalım daha başındayız. Burada Fazıl Say’ın konserinden tutun, her türlü toplantılar, konferanslar iptal edildi. Ne kadar süreceğini kimse tam kestiremiyor. Noel için hazırlıklar var, fakat büyük eğlence yerleri kapalı. Sene sonunu herkes evinde geçirecek.

Tabii simdi Noel’i evde kutlayanlar kalmadı gibi, hepsi sıcak yerlere İspanya’ya v.s. ye gidiyorlar. Artık kiliseye giden de kalmadı.
Uzun lafın kısası: Resmi duvara astim, IAL den aldığım diploma gibi karşımda duruyor.
Hepinize candan teşekkür ediyorum. Sağ olun, var olun.
Hepinizi sevgiyle kucaklarım.

Azmi

An eine Schulkameradin erinnert

Oya Beygo fiel mir gestern ein, als es um die Heimat ging . Sie hatte unsere Klasse schon in der 9. Klasse verlassen und nach Deutschland geflüchtet. Bei der Suche nach Erinnerungsstücken fand ich dieses Bild vom 13.11.1937. Der kranke Atatürk besuchte in Sivas den Ort des Kongresses, wonach der Krieg um die Befreiung der Türkei aus seiner Vergangenheit begann. 

Was man nicht sieht, ist der Vater unserer Kameradin. Er war der Lehrer und Direktor, den Atatürk zusammendrosch, weil die Lehre in Geometrie nicht mit lateinischen Buchstaben erfolgt war. 

Atatürk schrieb das Schulbuch für Geometrie eigenhändig, damit die Lehre in seiner Sprache erfolgen konnte. 

Oya’s Geschichte findet Ihr in dem Menü „Eine(r) von uns“. Den Film, der eigentlich ihre eigene Geschichte erzählt, habe ich angehängt. Er heißt Ölmez Ağacı. So heißt der Olivenbaum, der wohl für alle Protagonisten des Films der gemeinsame Lebenskern war. 

 

Lesestoff für Corona Days

Damit die Tage des Wartens nicht zu lang werden, habe ich meine Erinnerungen an die Stadt vor 50 und 60 Jahren eingearbeitet. Die sind unter „Hatıralar“ zu finden. Dabei fand ich so nebenbei eine Erinnerung an Herrn Kretschmer, der fast genau vor 60 Jahren bei einer Autofahrt tödlich verunglückt war. Diese Erinnerung ist in Deutsch und im entsprechenden Menü.

Wer gerne an eine besondere Person erinnern möchte (auch an lebende), kann seinen Beitrag an mich schicken.Er kommt an „Eine(r) von uns“

2. Perşembe Corona Opfer geworden

Gestern Abend sollten sich die Ehemaligen in der Hauptstadt von Germanien zuerst die Hand reichen, und dann anstoßen. Wir dürfen uns nicht die Hand reichen. Leider nicht einmal unsere Enkel sehen. Oma und Opa in Quarantäne! Mal sehen, wie lange das dauert.